Der eigene Visibility Rank – Fragestellungen über den Nutzen von Sichtbarkeitsindizes
Dank Googles Panda Update und den zahlreichen Veröffentlichungen über Gewinner und Verlierer steht die Diskussion über Sinn und Zweck von Sichtbarkeitsindizes wieder mal im Fokus der SEOs. Dabei muss man natürlich immer berücksichtigen, dass ein Sichtbarkeitsindex immer gewisse Einschränkungen mit sich bringt und man genau schauen muss, welche Aussagen sich hierüber überhaupt ableiten lassen.
Ob beispielsweise ein höherer SEOlytics Visibility Rank (SVR) auch für höheren Traffic steht, lässt sich pauschal nur schwer beantworten, weil dafür viele Faktoren eine Rolle spielen. Zusammengesetzt ist der SVR aus den Platzierungen einer Website in den organischen SERPs zu unterschiedlichen Keywords, die für diese Seite wichtig sind. Je höher diese platziert sind, desto besser ist der SVR. Besteht also der Traffic einer Seite nicht nur aus organischem Suchtraffic, sondern natürlicherweise auch aus Social Media, Anzeigen, etc.pp., wird man den gesamten Traffic schwerlich darüber ableiten können.
Genauso verhält es sich mit Angaben zum Shorthead Traffic oder Longtail Traffic. Bezieht man aber die Positionierungen seiner wichtigsten Keywords mit ein und verschafft sich so ein Gesamtbild, erhört das natürlich die Aussagekraft und die Relevanz eines Sichtbarkeitsindex. Insgesamt lässt sich festhalten, dass es sich dabei um eine Kennzahl handelt, die die Performance einer Website in den organischen SERPs von Google beschreibt. Deshalb kann sie auch keine absolute Zahl für Analysen darstellen, sondern muss immer in einem Gesamtkonzept betrachtet werden.
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